Wenn eine Hochzeit als Anlass festlich genug ist reicht dem Herrn von Welt der Anzug als Abendgeraderobe nicht mehr aus. Eine Einladung zu einer Hochzeit im Schloss Nymphenburg in München ist sicherlich ein solcher Anlass. Allerdings bleibt nicht mehr viel um den Anzug im Rang noch zu steigern. Es bleibt noch der Frack, der jedoch etwas altbacken und unpassend wirken kann, wenn man nicht gerade auf einem hochrangigen Reittournier unterwegs ist. Die etwas sportlichere Alternative ist der Smoking. Die Bezeichnung entstammt dem englischen und stammt aus einer Zeit in der die Herren zum Rauchen ihr Smoking Jacket angezogen haben um nicht den Frack mit dem schweren Zigarrenrauch zu tränken. Die Smocking Jacket war Verglichen mit dem Frack für den etwas gemütlicheren Teil des Abends rein unter Männern gedacht. Der Schnitt war daher deutlich legeren und somit auch bequemer angelegt. Im Laufe der Zeit hat sich der Schnitt durchgesetzt und heute gilt der Smoking als die eleganteste Form vom Anzug.
Nicht jedes Hemd passt
Zum Smoking gehört ein elegantes Smokinghemd, das etwas hochgeschlossener geschnitten ist und einen Kragen zur Aufnahme der Fliege besitzt. Der Stehkragen besitzt ähnlich wie beim Frackhemd kurze Spitzen und ist somit optimal für die Fliege geeignet. Bei einem solchen Anlass darf man sich auch deutlich ins Zeug legen, wenn es um die Kleiderwahl geht, da in diesem Fall Braut und Bräutigam ebenfalls entsprechend aufwändig gekleidet sein werden und wann hat man schon mal die Chance sich im edelsten Zwirn zu zeigen?
So wird es perfekt
Um das Outfit abzuschließen gehören zum Smoking der Kummerbund aus Seide oder Satain, der nicht vergessen werden darf. Der Kummerbund macht das Outfit komplett. Passende schwarze Lacklederschuhe ohne aufwändige Verzierungen gehören ebenfalls zur schlichten Eleganz des Smokings.